Salben und Cremes


Nicht untereinander austauschbar
Salben und Cremes

Jeder hat sie zu Hause in seinem Badezimmerschrank stehen: Salben und Cremes verschiedenster Art. Den Wenigsten ist allerdings bewusst, dass die beiden Begriffe keine Synonyme sind. Der Unterschied liegt im Wassergehalt, erklären die Experten von der DAC-/NRF-Kommission der Deutschen Apotheker. Sie warnen davor, Salben und Cremes gleichzusetzen und zum Beispiel im Rahmen von Rabattverträgen zu tauschen.

Salbe - Linderung für chronisch kranke Haut

Salben enthalten kein Wasser, sondern bestehen im Wesentlichen aus Fetten. Dank ihrer reichhaltigen Konsistenz wirken sie nährend und pflegend, was vor allem Neurodermitikern und Personen mit trockener Haut zu Gute kommt. Hautärzte verschreiben Salben bevorzugt an Patienten mit chronischen Hautkrankheiten, um Reizungen zu lindern und den Schutzmantel der Haut zu stärken.

Cremes - schnelle Hilfe für Notfälle

Cremes enthalten Fett und Wasser. Bei W/O-Cremes liegt das Wasser tröpfchenweise im Fett verteilt vor, bei O/W-Cremes schwimmen Fett-Tröpfchen im Wasser. Verdunstet das Wasseranteil von O/W-Cremes auf der Haut, ergibt sich ein kühlender Effekt, der insbesondere bei Insektenstichen und allergischen Hautreaktionen erwünscht ist. Aknepatienten und Personen mit fettiger Haut profitieren wiederum von der leichten Konsistenz der Cremes. Hinzu kommt, dass sie meistens schneller einziehen und streichfähiger sind als Salben. Hautärzte bevorzugen Cremes zur Behandlung akuter Hauterkrankungen wie Entzündungen, Verbrennungen und Insektenstichen.

Austausch unerwünscht

Prof. Dr. Rolf Daniels, Vorstand der DAC-/NRF-Kommission warnt davor, O/W-Cremes, W/O-Cremes und Salben als gleichwertig zu behandeln. Zum Beispiel handle es sich beim Fertigarzneimittel „Volon A Creme“ um eine kühlende O/W-Creme. „TriamCreme Lichtenstein“ sei hingegen eine W/O-Creme und damit weniger geeignet für akut entzündliche Hautpartien. „Diese beiden Medikamente sollten also z.B. im Rahmen eines Rabattvertrags nicht ausgetauscht werden“ betont Prof. Daniels. Hier sieht er die Expertise des Apothekers gefragt, um Therapiefehler zu vermeiden.


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