Herzinfarkt gut überstehen


Kurz- und langfristig richtig handeln
Herzinfarkt gut überstehen

Um einen Herzinfarkt gut zu überstehen, braucht es zweierlei: eine möglichst frühe Versorgung durch den Notarzt und eine langfristige Nachsorge durch den Infarkt-Patienten selbst. Was konkret zu beachten ist.

Herzschaden durch rasches Handeln abwenden

Starke, ausstrahlende Schmerzen in der Brust, begleitet von massivem Druck- und Engegefühl: Das sind typische Anzeichen für einen Herzinfarkt. Leider sind die Symptome nicht immer so eindeutig, daher reagieren Betroffene oft zu spät. „Andererseits kann bei raschem Handeln jeglicher Schaden vom Herzmuskel abgewendet und das Leben meist in unveränderter Leistungsfähigkeit fortgesetzt werden, wenn es gelingt, das durch den Blutpfropf verschlossene Herzkranzgefäß wieder zu eröffnen“, erklärt Kardiologe Dr. Heribert Schunkert.

Herzkrankheit bleibt nach Herzinfarkt bestehen

Ein rasches Handeln im Notfall reicht jedoch nicht aus, um die Gefahr dauerhaft abzuwenden – die koronare Herzkrankheit (KHK), die den Infarkt verursacht hat, bleibt nämlich bestehen. In der Nachsorge muss daher das Fortschreiten der KHK langfristig verhindert werden. Dafür empfiehlt es sich, eine Rehabilitation in Anspruch zu nehmen, die medizinische und psychosoziale Ursachen der KHK berücksichtigt. Nach Schätzungen entscheidet sich aber lediglich jeder zweite Infarkt-Patient für eine Reha.

Maßnahmen, um einen erneuten Herzinfarkt zu verhindern:

  • konsequente Einnahme von Medikamenten gegen Gerinnselbildung, hohe Cholesterinwerte und Bluthochdruck
  • regelmäßige Bewegung und ausgewogene Ernährung
  • Vermeidung von Risikofaktoren wie Übergewicht, Rauchen und Stress


Weitere Informationen über Maßnahmen zur Herzgesundheit erhalten Sie im Ratgeber der Deutschen Herzstiftung, den Sie kostenfrei hier oder per Telefon unter 069 9551228400 bestellen können.

Ihr Herzinfarkt-Risiko können Sie hier testen.

Quelle: Deutsche Herzstiftung

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