Knochenbruch im Alter vorbeugen


Sport schützt, Alleinsein schadet
Knochenbruch im Alter vorbeugen

Im Alter brechen Knochen leichter. Doch dagegen lässt sich vorbeugen: Wer in mittleren Jahren sportelt und nicht allein lebt, hat ein deutlich niedrigeres Risiko für spätere Knochenbrüche.

Vor allem brechen Unterarm, Hand und Hüfte

Lässt sich Knochenbrüchen im Alter vorbeugen? Dieser Frage ist ein schwedisches Forscherteam mit Hilfe einer großen Kohortenstudie nachgegangen. Sie analysierten die Daten von mehr als 30 000 Männern und Frauen, die beim Studieneinschluss durchschnittlich 58 Jahre alt waren und über 20 Jahre lang nachbeobachtet wurden. Bei 27% von ihnen war mindestens ein Knochenbruch aufgetreten, am häufigsten traf es dabei Unterarm, Hand und Hüfte.

Mindestens 4 Stunden Radfahren pro Woche

Nach Herausrechnen wichtiger Einflussfaktoren wie Geschlecht, Gewicht und früherer Brüche ließ sich erkennen, dass es sowohl Schutz- als auch Risikofaktoren für Knochenbrüche im Alter gibt. So wirkte sich schon moderater Sport günstig auf die Bruchrate aus. Wer im Alter zwischen 50 und 60 Jahren mehr als 4 Stunden/Woche Fahrrad fuhr oder spazieren ging, hatte ein 11% niedrigeres Risiko für Knochenbrüche als die Gruppe, die sich kaum bewegte. Der knochenschützende Bewegungseffekt stieg mit zunehmender Aktivität, schreibt Forscherteam. In puncto Sport und Bruchvorbeugung scheint deshalb viel viel zu bewirken.

Alleine leben bricht nicht nur das Herz

Andere Faktoren erhöhten dagegen die Bruchgefahr. So schlug das Alleinleben mit einem Anstieg des Bruchrisikos um 13% zu Buche, Rauchen steigerte es gar um 20%. Beim Alkohol und beim Gewicht zeigten sich dagegen U-förmige Kurven: Kein und viel Alkohol war riskanter als ein mittlerer Konsum (0,7 bis 17,8 g Alkohol/Tag). Beim Gewicht waren die sehr Dünnen und die stark Übergewichtigen von einem erhöhten Knochenbruchrisiko bedroht — womöglich schützt leichtes Übergewicht die Knochen durch einen Polstereffekt. Insgesamt verstärkte sich das Knochenbruchrisiko, wenn mehrere der untersuchten Risikofaktoren zusammenkamen.

Quelle: Springer Medizin

News

Hautreizung unter Windeln vermeiden
Blick auf die Windel eines Babys. Ob Baby oder Erwachsener, Hautpflege beugt Reizungen vor.

Ob Baby oder alter Mensch

Windeln halten Jung und Alt trocken, doch darunter kommt es durch den Kontakt mit Urin und Stuhl leicht zu Hautirritationen. Wie lässt sich vorbeugen?   mehr

Verhütung in der Perimenopause
Verhütung in der Perimenopause

Passt die Methode noch?

Nähert sich eine Frau den Wechseljahren, nimmt die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft ab. Muss dann noch verhütet werden und wenn ja, mit welcher Methode?   mehr

Impfungen im Herbst
Impfungen im Herbst

Hochsaison für Infektionen

In der kalten Jahreszeit nehmen Atemwegsinfekte wieder zu. Für viele Menschen sind jetzt Impfungen empfohlen. Was hat sich geändert und wo gibt es gute Informationen?    mehr

Kühlkappe schützt die Haare
Kühlkappe schützt die Haare

Haarausfall bei Chemotherapie

Haarausfall ist eine belastende Nebenwirkung einer Chemotherapie. Durch eine Kühlung der Kopfhaut lässt sich der Haarausfall verringern – doch nicht alle profitieren.   mehr

Mit Creme gegen Jucken und Schmerz

Jemand kratzt sich mit der einen Hand das stark juckende chronische Handekzem der anderen Hand auf.

Chronisches Handekzem

Mit starkem Juckreiz und Schmerzen ist ein chronisches Handekzem sehr belastend für die Betroffenen. Eine 2024 zugelassene Creme lindert die Beschwerden innerhalb weniger Tage.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Nahrungsergänzungsmittel

Bild einer Frau, die Nahrungsergänzungsmittel in der Hand hält

Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe – viele Menschen, die ihrer Gesundheit etwas Gutes tun möchten, greifen auf Nahrungsergänzungsmittel zurück. Nicht ohne Grund: Gegen zahlreiche Beschwerden ist der Nutzen von Vitamin- und Nährstoffpräparaten gut belegt. Doch woran erkennt man eigentlich einen Vitaminmangel? Und in welchen Lebensmitteln sind die einzelnen Nährstoffe enthalten? Die Antworten finden Sie hier! Anschauliche Steckbriefe informieren über die beliebtesten Nahrungsergänzungsmittel.

Mehr erfahren

Heilpflanzen A-Z

Heilpflanzen

Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

Mehr erfahren
Apotheke am Neuen Markt
Inhaber Lutz Pieconka
Telefon 04361/34 01
E-Mail mail@apotheke-am-neuen-markt.de